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Kälte-Klima-Wärmepumpen-Lüftung

Preisexplosion bei Kältemitteln: Kältemittel nur noch zu Tagespreisen

weitere bis zu 1000 % Preissteigerungen bis Mitte 2018 zu erwarten

Folge der F-Gaseverordnung EU VO 517/2014

Der Kältemittelreis für R404A und R507 ist bereits im laufe des Jahres 2017 um ca. 600-800 % gestiegen

Spätestens zum 01. Januar 2020 werden Kälteanlagenbauer mit dem Kältemittel R404A auf Grund laufen. Bis dahin, werden weitere erhebliche Kältemittel- Preisanpassungen den Ausstieg von R404A und anderen Kältemitteln mit hohem GWB begleiten.

Verschidene Hersteller haben angekündigt bereits 2018 den Verkauf von R404A und R507 in Europa vollständig einzustellen.

Gleichermaßen wird das Kältemittel R134a sehr warscheinlich dieser Entwicklung folgen.

Verschiedene Hersteller haben im Laufe des Jahres 2017 Ihre Preise für die Kältemittel R404A und R507, R134a und R410A und andere vervielfacht:

Erwartung ab dem 01.01.2018: Noch nie dagewese Preiserhöhungen für (Fluorierte-) Kältemittel.

Sachverständige, Kältemittelhersteller, Verkäufer und die betroffenen Verbände hatten vor drastischen Preiserhöhungen wiederholt gewarnt.

Die Preise sämtlicher Mittel- und Hoch-GWP-Kältemittel sind in den letzten 10 Monaten seid etwa März 2017) enorm angestiegen. Gemäß der F-Gase-Verordnung (EU VO 517/2014), kommt zum Jahresbeginn 2018 der erste wirklich große Schritt bei der Kältemittel-Verknappung (Phase-down). Ab dann dürfen die Hersteller und Anbieter in den EU-Staaten nur noch Kältemittel mit einem gesamten CO2-Äquivalent von 115 Mt verkaufen – das sind 37 % weniger als in den Referenzjahren (2009-2011). Auch R410A wird sich an Januar 2018 monatlich vorrauslichlich um etwa 100% je Monat verteuern!
 
Die Kosten im Servicefalle für Kältemittel R134a, R 410A liegen, stand Januar 2018 bei etwa € 200,00- 350,00 je /kg. Das bedeutet, dass sich auch die Preise von R134a und R410A im Laufe des Jahres 2018 mindestens noch verdoppeln werden.
 

Auch die Nachweispflicht der Dichtheitsprüfungen wurde zum 01.01.2015 geändert

Die Nachweispflicht der Dichtheitsprüfungen gegenüber den Behörden ist seid dem 01.01.2015 geändert worden.

Anlagenlogbücher müssen seither angepasst oder ersetzt werden. Das jeweilige CO2-Äquivalent muss in der Beschriftung der Anlagen (auch bei Bestandsanlagen) enthalten sein oder bei bestehenden Anlagen nachgetragen werden.

Um das CO2-Äquivalent einer Anlage zu ermitteln, multipliziert man den GWP-Wert des Kältemittels mit der tatsächlichen Anlagenfüllmenge.
 
Ab dem 1.1.2015 wurde das bis dahin bekannte System von 3 / 30 / 300 kg Füllgewicht auf das dann gültige CO2-Äquivalent umgestellt.
 
Die Intervalle der Dichtheitsprüfung je nach CO2-Äquivalent der Anlage sind:

5 … 50 t – 12 Monate
50 … 500 t – 6 Monate
> 500 t – 3 Monate
 
Fragen? senden Sie uns eine Mail mit dem Kontaktformular, oder direkt auf diese Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

Nicht vergessen!


Die regelmässige Wartung Ihrer Klimaanlage erhöht die Energieeffizienz!

Dichtheitsprüfung EU

Die EU-Verordnungen 1005/2009 (FCKW, H-FCKW) sowie 517/2014 (FKW, H-FKW) verfügen eine jährliche Dokumentation einer Dichtheitsprüfung an stationären Kälte- und Klimaanlagen ab 3 kg oder einem CO2 Äquivalent ab 5 T Kältemittelinhalt.

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